Kokon

für Kinder ab 2 und ihre Erwachsenen

Man wähnt sich noch in einem sanften Traum, als es plötzlich ächzt und krächzt und knackt und ein geheimnisvolles Wesen – gar nicht mehr so sanft – in die Welt einbricht. Und nun?

Die Schauspielerin Minouche Petrusch und der Musiker Karlo Hackenberger nehmen die kleinen Zuschauer auf eine Reise mit: von den Anfängen über verschiedene Phasen der Verwandlung zu Entfaltung und Freiheit. Fast ohne Sprache, in klaren Bildern und sinnlichen Vorgängen erkunden sie den Weg vom Traum zum Tanz. Wo wir schutzlos scheinen, kann uns ein Panzer helfen. Doch er macht uns unbeweglich. Werfen wir ihn ab, sind wir leicht und frei. Doch wir werden auch verletzlich. Wie kann ich stark sein und trotzdem weich? Gefäß und Bewegung zugleich? Die Spielerin probiert es aus. Die Kinder werden zu Komplizen in ihrem Spiel mit den Möglichkeiten des Hierseins.

Nominiert für den IKARUS-Preis 2011 für besonders herausragende Inszenierungen Berliner Theater für Kinder und Jugendliche

"Mit sehr viel Detailgenauigkeit hat das Team um die Regisseurin Ania Michaelis eine liebevolle Inszenierung erarbeitet, die auf die Bedürfnisse von Kleinkindern eingeht und ihre Aufmerksamkeit dennoch herausfordert. (…) Es ist ein kleines, fast schon abstraktes Kunstwerk, das auch auf Erwachsene durch seine durchdachte Komposition großen Eindruck macht." (IKARUS Jury 2011)

"Dieses Theater für die Allerkleinsten gibt den Betrachtern, nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen, Anlass zum Staunen und zum Nachdenken und ist mit dem intensiven Geschehen auf der Bühne erlebnisnah in einer einfachen Struktur und verzichtet zum Glück auf die heute so üblichen Aktionen. Ein Beisammensein der Kinder mit Minouche am Rand des »Kokons« nach der Vorstellung, wo jedes eine Nuss zum Geschenk bekam, dürfte für langes »Wiedererleben« und Träumen der Kleinsten sorgen." (Liechtensteins Vaterland, 07.11.2011)

 

„...Eine überaus charmante, sinnliche Performance über das Wachsen, die mit Wasser, Walnüssen und einfachen Bildern arbeitet und die Kinder von Anfang an mitnimmt. Die danken es mit aufgeregten Zwischenrufen und staunenswerter Konzentration...“ (tip Berlin 07/12)

 

 

Spiel: Minouche Petrusch, Karlo Hackenberger / Gerhard Schmitt
Regie: Ania Michaelis
Bühne und Kostüm: Martina Schulle
Licht: Günther Lindner
Dramaturgie: Dagmar Domrös
Assistenz: Vera Strobel
Produktion: Eva-Karen Tittmann
Foto: Till Budde

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