Ma Aisa brasa mi

Mutter Erde umarme mich

Ein karibisches Märchen von Theo Fransz | ab 8

Rutu ist der einzige Mensch, der Ma Aisa je in ihrer wahren Gestalt gesehen hat – kein Wunder, dass er sich sofort in die schöne Göttin der Erde verliebte. Doch weil sie unsterblich ist, verlieren sich die beiden bei Rutus Tod. Jedes Mal findet er in einer anderen Gestalt einen Weg zurück zu Ma Aisa und jedes Mal bricht ihr Herz bei seinem Tod. Das kann nicht so weiter gehen! Die Göttin fasst einen Entschluss: Sie macht sich auf die Suche nach einem sterblichen Wesen, einem Menschen, mit dem sie ihr Dasein tauschen kann. Ihre Wahl fällt auf die obdachlose Frau Belleflore… ob die sich auf den Deal einlassen wird?

Das bemerkenswerte Erzähl- und Spielsolo für eine Puppenspielerin präsentiert mit großer Fantasie und Einfühlsamkeit groteske, extrovertierte und liebenswerte Figuren. »Ma Aisa brasa mi« handelt von kostbaren Erinnerungen, Träumen und von der Begegnung der Mutter allen Lebens mit der Sterblichkeit.

 

Spiel: Iduna Hegen

Regie: Jule Kracht

Ausstattung: Nora Lau

Musik: Till Rölle

Dramaturgie: Julia Dina Heße

Regieassistenz: Dorothea Lautenschläger

Eine Koproduktion mit dem Jungen Theater Münster

Pressestimmen:

“Unter ihren gefühlt 20 Jacken, die Hegen eine gewisse Zwiebel-Optik verleihen, zaubert sie immer wieder neue Requisiten hervor. Ob rappende Puppen, blinkende Regenschirme oder mintgrüne Lametta-Ranken – die Liebe zum Detail ist an jeder Stelle des Stücks zu spüren. Kracht ist es hervorragend gelungen, die romantische Vorlage tatsächlich auch als Romanze zu inszenieren – ganz ohne Kitsch. Dass “Ma Aisa Brasa Mi” Erwachsene, nicht zu großen Kindern degradiert und Kinder gleichzeitig als Theaterbesucher ernst nimmt, ist vielleicht ein noch größerer Verdienst.” (Münstersche Zeitung, November 2013)

 

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