Das Theater o.N. soll bleiben, weil…

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“Das Theater o.N. muss bleiben, weil …”

Das Theater o.N. soll bleiben, damit noch viele Kinder so wie unsere Kinder Ida und Max mit Begeisterung fürs Theater aufwachsen!
 – Corinna Windisch & Tom Andersch

Das Theater o.N. soll bleiben, weil dieses freie Theater mitten im Prenzlauer Berg einzigartig ist und seit Jahrzehnten große Theaterkunst für alle Altersgruppen schafft, weil die Künstler*innen dieses kleinen Ensembles leidenschaftlich auf der Suche nach neuen künstlerischen Impulsen und Ausdrucksweisen sind, bei der Arbeit mit Schüler*innen in Hellersdorf im Projekt Theater und Schule, als Partnertheater von Theater und Kita in Kooperationen mit europäischen Theatern oder der Deutschen Oper Berlin, bei ihren aufregenden künstlerischen Forschungen und Inszenierungen im Theater für das allerjüngste Publikum oder als Festival- und Symposiumsveranstalter. Inmitten eines sich wandelnden Berliner Kiezes, mit neuzugezogenen jungen Theaterbesuchern und ihren Eltern, neu eröffneten Kitas, neuen Cafés, Restaurants und Designerläden ist das Theater o.N. ein Ort der Entschleunigung, der Widerständigkeit und der künstlerischen Diskurse darüber wie wir (miteinander) leben wollen. Das Theater o.N. muss bleiben!
 – Annett Israel | Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland

Das Theater o.N. muss bleiben, weil es besonders für die jüngsten Zuschauer einen Einstieg in die Theaterwelt bietet. Aber auch für die Großen sind die Inszenierungen faszinierend und öffnen einem die Augen für Dinge, die sonst nur noch Kindern auffallen. Außerdem ist das Team großartig und hat es verdient, seinen Auftrag weiter durchzuführen.
 – Antonia Meyer (Bielefeld)

Das Theater o.N. soll bleiben, weil es ein großer Verlust für für die Allerkleinsten und auch die Allergrößten, für den Kollwitzkiez, Berlin und die Theaterwelt wäre, diese spannende, experimentierfreudige, international und lokal agieren Theaterschatzkammer einfach so ausrauben zu lassen!
 – Anna-Sophia Fritsche | GRIPS Theater Berlin

Das Theater o.N. muss bleiben, weil es zuallererst ein großartiges Theater ist. Es muss bleiben, weil das Theater der Kollwitzstraße, dem Kollwitzkiez und dem Prenzlauer Berg aus vielen Gründen sehr gut tut. Es tut uns gut, weil es gut ist für die vielen Kinder, Kindergärten, Schulen und Familien. Und es tut uns gut als im besten Sinne traditionsreiche kulturelle Institution in unserem sich schnell wandelnden Viertel. Das Theater muss aber auch bleiben, weil es doch möglich sein muss, einen fairen Ausgleich zu finden zwischen den - berechtigten! - Interessen der Hauseigentümer und -bewohner für einen ausreichenden Schallschutz und den Erfordernissen für ein lebendiges Theater in einem Wohnviertel. Nötigenfalls auch mit Hilfe von Nachbarn, Förderern und Senat. Daher muss das Theater o.N bleiben, am jetzigen Ort, in der Kollwitzstraße, im Kollwitzkiez.
 – Romanus Otte

Das Theater o.N. soll bleiben, weil dieser Ort Kinder eine unglaubliche große künstlerische Vielfalt erleben lässt. Diese Vielfalt und die hochwertige Qualität der Inszenierungen prägt und inspiriert gleichzeitig. Und die Erwachsenen profitieren davon. Nicht zu vergessen das wunderbare Abendprogramm. Bitte bleibt. Es wäre ein schwerer Verlust.
 – Alexandra Nebel

Das Theater o.N. soll bleiben, weil es ein Teil lebendiger und unverzichtbarer Kultur bei uns ist.
 – Dr. Susanne von Garrel

Das Theater o.N. soll bleiben, weil es einen wichtigen Beitrag für das Kindertheater im Bezirk Prenzlauer Berg und darüberhinaus leistet.
 – Eva Stöhr

Das Theater o.N. soll bleiben, weil es ein Theater für Kinder inszeniert, von dem meine dreijährige Tochter nach dem Applaus sagt, es solle jetzt aber noch nicht vorbei sein! Und auch ich bin jedes Mal erstaunt, wie gut dieses Theater funktioniert (sowohl für Kinder wie für Erwachsene), gerade weil hier statt klassischer Narration oft eher abstrakte Themen aus der Perspektive der Kinder ausprobiert werden. Da geht es in den Inszenierungen z.B. darum, wie verschiedene Steine und Steinchen klingen, da geht es ums Fliegen-wollen, Springen-können und Fallen-lassen, oder um ein Als-ob-Spiel, in dem alltägliche Objekte zu all dem werden können, was im Spiel gerade gebraucht wird: drei Pfeffermühlen zu einer Familie oder zwei Porzellankännchen zu Schlittschuhläufern, um die wiederum eine kleine Spielzeugeisenbahn fährt. Ich möchte dieses Theater unbedingt weiterhin in der Stadt wie in meinem Leben haben: als Zuschauerin für meine Tochter und für mich selbst, als Dramaturgin für die Berliner Theaterlandschaft und als Dozentin als schönes Beispiel dafür, was Theater für die Allerjüngsten alles sein kann!
 – Peggy Mädler

Das Theater o.N. soll bleiben, weil es ein ganz unverzichtbarer Kultur-Ort für Berlin und im besonderen für den und im Prenzlauer Berg ist.
 – Björn Frers, Björn Pätz, Joseph Wegmann | björn & björn

Das Theater o.N. soll bleiben, weil es wichtig ist in Berlin Freiräume für kreative Arbeit zu erhalten. Wenn ein solch kreativer Raum dann noch eine unglaublich lange und wichtige Geschichte zu erzählen hat wie das Theater o.N. ist es gelinde gesagt eine Schande dieses nicht zu erhalten!
 – Jens P. Neumann | Urban Tree Music & Media

Das Theater o.N. soll/muss bleiben, weil es für den Kiez und darüber hinaus eine überaus wichtige künstlerische Arbeit von hoher Qualität leistet.
Es hat darüber hinaus einer große Geschichte. Schon zu DDR-Zeiten hat dieses Theater unter dem Namen "Zinnober", dem lange Zeit einzigen freien Theater im Osten, für subversive ästhetische Impulse gesorgt. Ein bedeutsamer Grund mehr die Arbeit dieses verdienstvollen Künstler-Kollektivs im Prenzlauerberg fortzuführen! Bis heute knüpft das Theater o.N. an diese "Tradition" mit ästhetisch herausfordernden Projekten für Kinder und Erwachsene an. Bitte tun Sie alles, um dieses einzigartige Theater zu erhalten!
 – Sven Schlötcke | Theater an der Ruhr

Das Theater o.N. ist, seit ich es kenne ein widerständiges Theater gegen jede Art von Kälte und Fühllosigkeit. Das tut not in Zeiten wie diesen!
 – Jörn Hühnerbein

Sehr geehrte Damen und Herren,
die freien wie die städtischen Kinder- und Jugendtheater sind wichtige Teile des gesellschaftlichen Lebens und einige der wenigen Strukturen in denen Kunst, kulturelle Bildung und soziale Arbeit ganz natürlich Hand in Hand gehen. Sie begleiten Kinder, Jugendliche und deren Familien oft über viele Jahre in ihrer Entwicklung und sind dabei nicht nur Orte des erlebten Theaters, sondern auch Rückzugs- und Schutzräume der Menschen. Um diese Rolle ausfüllen zu können, ist es notwendig, dass die Theater eine enge Bindung zu ihrem Publikum und ihrer Umgebung aufbauen können. Beständigkeit wird damit zur wichtigsten Voraussetzung für die Kinder – und Jugendtheater mit fester Spielstätte.
Mit großer Sorge hören wir, der Arbeitskreis Ost der Kinder- und Jugendtheater Deutschlands, nun von dem drohenden Spielstättenverlust des Theater o.N. Wir sprechen den Kolleg*innen des Theater o.N., in ihren Bemühungen um den Erhalt ihrer Spielstätte, unsere unbedingte Solidarität aus. Eine Schließung der Spielstätte wäre nicht nur die Aufgabe eines wichtigen und produktiven gesellschaftlichen Miteinanders, sondern auch eine große Verunsicherung für alle Kinder- und Jugendtheater insbesondere der Freien.
In Zeiten, in denen der Verfall einer auf Respekt basierenden Diskussionskultur und die Polarisierung der Gesellschaft täglich thematisiert wird, kann es keine Begründung geben, einer Institution des Miteinanders und kulturellen Austausches wie dem Theater o.N. einen Grundpfeiler seiner Arbeit zu entziehen.
Im Namen aller Mitglieder des Arbeitskreises Ost hoffen wir inständig auf den Erhalt des Theater o.N. im Berliner Kollwitz-Kiez.
Mit besten Wünschen für das Theater o.N.
– Die Sprecher des Arbeitskreis Ost (Christoph Macha | tjg. theater junge generation, Mathies Rau | Piccolo Theater)

Das Theater o.N. soll bleiben, weil es ein großer und bedeutender Teil meiner Kindheit war.
 – Albrecht Hirche (Berlin)

Das Theater o.N. muss an einem zentralen innerstädtischen Standort erhalten und langsfristig gesichert werden.
Niemand möchte sich Berlin als unlebendige Wohnwüste ohne Kulturangebote vorstellen.
Die Freie Szene und ihre Künstler*innen machen Berlin zum besonderen und zum lebendigen Ort.
Das Theater o.N. als Spielstätte der Freien Szene erreicht seit vielen Jahren mit hervorragenden Angeboten die jungen (und damit auch zukünftigen) Theaterzuschauer im Bezirk und weit darüber hinaus. Es ist eine kleine Institution für die Kleinen. Theater müssen da sein, wo ihr Publikum lebt und das Theater o.N. ist in seiner jetztigen Spielstätte genau am richtigen Platz! Die Stadt Berlin kann es sich nicht leisten, immer weitere Kulturstandorte zu verlieren und dadurch in ihre Substanz zu erodieren. Jetzt - es ist allerhöchste Zeit - jetzt muss das Berlin von Morgen gesichert werden. Dazu gilt es die Raumverluste absolut zu verhindern oder mindestens gleichwertige Ersatzflächen im Kiez langfristig zu sichern. Das Theater o.N. muss bleiben, wo es ist!
 – Michael Müller | Theaterdiscounter (Berlin)

Das Theater muss erhalten bleiben!
Aus meiner Sicht auch - neben all dem Richtigen, das im Offenen Brief und in der Presseerklärung gesagt wird und das ich als die einzig mögliche Sicht teile und unterstütze - auch noch aus einem sehr persönlichen Grund. Ich habe das Theater gebaut, damit darin Theater gespielt wird - von meiner Gruppe, die ich 1980 mitbegründet hatte. Als die Räume am Kollwitzplatz bedroht waren und die Eigentümergemeinschaft des Hauses in der Kollwitzstraße 53 - 200 Meter vom bisherigen Spiel- und Probenort entfernt - uns die Räume zum Ausbau anbot, nutzten wir die Chance und griffen zu. Für den (über ein Jahr dauernden) Ausbau war ich von Theaterseite aus zuständig. Ich koordinierte die Bauarbeiten, schaffte die Handwerker herbei, schrieb Anträge und Rechnungen und war fast täglich vor Ort. Ich riss mittels Presslufthammer Wände ein, machte Hilfsarbeiten für die Maurer und anderes. Auch wenn - etwa für Stahlträger oder die Wandstabilisierung - schwere Technik und Spezialfirmen engagiert werden mussten und ich für qualifiziertere Bauarbeiten nicht wirklich zu gebrauchen war, glaube ich doch sagen zu dürfen: Ich habe das Theater o.N. in der Kollwitzstraße gebaut - mit anderen aus dem Theater und Freunden des Theaters. Wir haben dieses Theater gebaut, für uns. Und wir haben darin gespielt. Dabei ist es gelungen, ein Theater zu schaffen, das seine Wurzeln im Kiez hat, dem es entstammt, und zugleich Inszenierungen zu entwickeln, die auf Festivals Anerkennung fanden und deren einige bis ans Ende der Welt reisten. Dies zu beenden, ja, zu vernichten, gehört zu den Dingen, die ich mir nicht vorstellen kann, nicht vorstellen will. Was wird aus den Menschen, was aus dem Ort, was aus unserem Theater?
Ich bin seit einigen Jahren nur noch als Zuschauer dabei, aber ich denke von Zinnober/Theater o.N. immer noch: Es ist unser Theater. Wir haben es geschaffen. Lasst nicht zu, dass es vernichtet wird.
 – Hartmut Mechtel | Ehemals Theater Zinnober und Theater o.N., heute freier Journalist und Schriftsteller (Berlin)

Das Theater o.N. muss bleiben, weil Kunst ins Herz der Kinder gehört, sie ihr Herz darin verlieren, ihr Herz dafür geben. Das Theater o.N. gehört also selbstverständlich ! ins Herz des Kiezes. <3
 – Wibke Behrens | Koalition der Freien Szene, Fachausschuss Kulturpolitik SPD

Ich habe Vorstellungen in diesem Theater sehr genossen und wünsche, dass es dieser Nachbarschaft erhalten bleibt.
 – Susan Rambow

Das Theater o.N. muss bleiben, weil es mit den fantasievollen, lustigen und tiefgründigen Stücken kleine und große Leute erreicht. Dieses Theater ist ein Kleinod unter den Bühnen der Stadt.
 – Monika Kunt

… weil mit ihm Kinder, wie mein Sohn, einen wunderbaren Zugang zum Theater finden.
… weil man mit einer Theatervorstellung die schönsten Kindergeburtstage aufwerten kann.
… weil es nichts Vergleichbares und zu wenig Kultur im Kiez gibt.
… weil sich hier die unterschiedlichsten Menschen in diesem diversen Kiez begegnen können.
… weil das Theater o.N eine Institution ist.
… weil Max das nicht akzeptieren würde.
 – Christina Ramb (Berlin, Prenzlauer Berg)

Sehr geehrte Damen und Herren!
Den offenen Brief des Theater o.N. unterstütze ich in allen Punkten. Bitte versuchen Sie alles in den folgenden Verhandlungen, das Theater zu erhalten. Das Theater ist ein Juwel nicht nur im Kollwitzkiez und ein "Anwalt" für Jung und Alt mit seinen niveauvollen Inszenierungen. Das Ende des Theaters würde wieder eine Lücke in den freien Kulturbetrieb Berlins reißen.
Mit freundlichen Grüßen,
 – Stephan Hellmann (Berlin, Pankow)

Liebe Kollegen,
gerade erst habt ihr hier euer zauberhaftes Theaterstück "Kling, kleines Ding" gespielt und nicht nur die allerjüngsten Theaterzuschauer mit eurer Poesie und Spielfreude begeistert. Wir haben gelacht, geschwatzt und in die Zukunft geschaut. Mit großem Entsetzen haben wir nun vernommen, dass euch die Schließung eures Hauses droht. Leider wie so oft scheinen hier privatwirtschaftliche Interessen zu dominieren. Trotzdem hoffen wir sehr, dass der öffentliche Druck und hoffentlich ein Engagement der Berliner Kulturpolitik zu einer Lösung für euch führt. Es wäre wirklich entsetzlich, wenn ihr die Spielstätte verlieren würdet. Wir wissen selbst, wie wichtig es ist, ein solches zu Hause für das eigene Arbeiten zu haben. Ihr seid mit eurer Arbeit unverzichtbar für die Berliner Kulturlandschaft und natürlich auch ganz besonders darüber hinaus. Aber das Herz und Zentrum eines Theaters ist doch immer die eigene Spielstätte. Insofern wünschen wir euch viel Kraft und Ausdauer für die Verhandlungen und Kämpfe. Möge eure Arbeit darunter nicht leiden, kämpft weiter! Wir denken an euch
 – Jens-Uwe und das gesamte T-Werk Team | T-Werk (Potsdam)

Das Theater o.N. ist eines der schönsten, erfolgreichsten, ideenreichsten und traditionsreichsten Kinder- und Jugendtheater Berlins. Angebunden im Kiez mit entsprechender Klientel steht es für Kontinuität und eine immer wieder herausragende Arbeit. Das Theater o.N. soll unbedingt bleiben, weil der Kiez und Berlin einen wichtigen Ideengeber im Bereich Kultur verlieren würde, sollte der Betrieb in der Kollwitzstrasse nicht weiterhin ermöglicht werden.
 – Sven Holm im Namen von NOVOFLOT (Berlin)

Ich bin für den Erhalt des Theater o.N. Und somit für eine Weiterförderung und Unterstützung! Soviel Mühen und gute Arbeiten müssen weiter das Publikum erreichen dürfen! Auch für uns ein guter Partner! Mit herzlichem Dank!
 – Marietta Rohrer-Ipekkaya | Erzähltheater FabulaDrama (Berlin)

Das  Theater o. N. muss an seinem Platz bleiben, weil:
1. Es Teil dessen ist, was den Prenzlauer Berg so attraktiv gemacht hat.
2. Theater für Kinder ein niederschwelliges Kultur-Angebot für Publikum aller sozialen Schichten darstellt und somit dem Auseinanderdriften der Gesellschaft gezielt entgegenwirkt und
3. somit die etablierten Parteien im Kampf für Demokratie und Menschenrechte,  Institutionen wie das Theater o. N.,  als Partner bitter nötig haben.
– Nadja Brachvogel, Martin Brachvogel | Follow the Rabbit (Graz, Österreich)

Das traditionsreiche Theater o. N. soll bleiben, und zwar an seinem jetzigen Stand- und Spielort, Kollwitzstraße 53, weil es ebenda hingehört. Es belebt mit seiner unverfälschten, unverwechselbaren, soliden, packenden, überzeugenden, mitreißenden und viele von uns erreichenden Theaterkunst den Kiez, den Bezirk und die gesamte Stadt, denn es kommen Besucher, Theaterbegeisterte von überallher, übrigens nicht nur aus Berlin!
Es muß doch möglich sein, ein kleines, aber so bewährtes und sich bislang behauptendes Theater für eine Stadt wie Berlin, die soviel auf Vielfalt setzt oder diese beansprucht, letztlich auch zu erhalten.
In diesem Sinne
mit freundlichen Grüßen
 – Thomas Klein

Das Theater o.N. muss bleiben, weil es ganz große Kunst für ganz kleine Leute macht und das etwas sehr seltenes und sehr wertvolles für uns alle ist. Kultur mit soviel Herz und Verstand…
 – Babette Wronka

Das Theater o.N. soll bleiben, weil es eine wichtige und künstlerisch sehr anspruchsvolle unabhängige Kultureinrichtung unserer Stadt ist. Es darf nicht sein, dass das Theater Zinnober in der DDR ausgegrenzt wurde und seine Nachfolgeeinrichtung nun wieder um seine Existenz bangen muss. Das Haus Kollwitzstraße 53 befindet sich in einem Kietz, der eben wegen seiner künstlerischen Aktivitäten als Wohnort besonders begehrt ist. Ein Eigentümer tut sich selbst keinen Gefallen, wenn er die dadurch entstandene Wertsteigerung seiner Immobilie wegen Lärmproblemen selbst wieder reduziert. Und zum Thema Lärm lässt sich sicher eine gemeinsame Lösung finden - wenn man das will.
 – Karin Fritzsche (Berlin, Neukölln)

Das Theater o.N. soll bleiben, weil es einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt leistet. Kultur - Leben startet nicht erst, wenn man 20 Jahre ist und irgendwas mit Medien studiert! Die Allerkleinsten haben ein Recht auf kulturelle Teilhabe!
Kultur muss auch im Kiez stattfinden! Im Wohnumfeld von Menschen!
Liebe Grüße und TOI TOI TOI
 – Karen Giese | THEATER STRAHL, Stellvertretende Theaterleitung

Vollsten Herzens unterstütze ich  Euren offenene Brief und Euer Anliegen.
In meinen 23 Potsdamer Jahren ward Ihr für mich als Theater immer eine Bereicherung.
Zunächst für unsere Familie (ab 1996) , dann  in künstlerischer und theaterpädagogischer Zusammenarbeit im Rahmen von Kunstprojekten mit der Potsdamer Montessorischule, zu guter letzt für mich persönlich.
Ein Theater für Klein und Groß, familiär, kreativ, mit viel Zauber… es wäre ein Trauerspiel so dieser bekannte, geliebte Ort aufgegeben werden müßte –
Gewachsenes sollte nicht immer verpflanzt werden!
Ich wünsche mir dass das Theater o.N. bleibt!
 – Heide Schollähn (Potsdam)

Das Theater o.N. muss bleiben, weil eine Kulturstätte mit Tradition, die eine große Zuschauerschaft hat, nicht aus ihrer Spielstätte vertrieben werden darf - zumal wenn sich diese Spielstätte in einem mit Mitteln des Landes Berlin sozial sanierten Haus befindet… Unser Bezirk Prenzlauer Berg braucht solche kleinen Perlen wie das Theater o.N., und die Interessen von tausenden Zuschauern sollten nicht den Interessen Einzelner unterliegen.
Alles Gute!
 – Katharina Spiering | Schauspielerin (Berlin, Prenzlauer Berg)

Das Theater o.N. muss bleiben, weil es ein ganz eigenes Theater für Kinder ist, beheimatet im kindereichsten Bezirk Berlins. Es hat besonders für kleine Kinder ein künstlerisch-pädagogisches Profil entwickelt, das diesen Zuschauern in der intimen Atmosphäre des kleinen Raumes phantasievoll ein Fenster zur großen Welt eröffnet. Kaum einer bestreitet heute die Bedeutung der frühkindlichen Bildung. Das o.N. erfüllt diese Aufgabe auf exzellente Art und Weise. Als Puppenspieler und Puppenspielerinnen sind sie befähigt, Aufführungen zu erarbeiten, die ihnen einen engen Kontakt zu diesen Zuschauern ermöglichen. Durch dieses Zusammenspiel zwischen Spielern und dem Publikum werden die Vorstellungen auch für erwachsene Besucher zum beeindruckenden Erlebnis.
So avancierte das o.N. zu einem Model für diesen Theatertyp und errang internationale Anerkennung und Preise.
Nicht zu unterschätzen ist auch der Ort des o.N. im Bezirk Prenzlauer Berg, der kulturell immer mehr verödet. Er ist durch seine Lage für Familien und Kindergärten, quasi über die Straße zu erreichen.
 – Prof. Dr. Christel Hoffmann

Das Theater o.N. soll bleiben, weil im intimen Bühnenraum Platz für intensive Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen zwischen sehr jungen, sehr alten und allen anderen Menschen ist.
Das Theater o.N. soll bleiben, weil es als Entwickler und Förderer von Theaterprojekten für sehr junge Zuschauer*innen nicht verzichtbar ist.
 – Paul-Maurice Röwert

 

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